Der ProfilPASS

Der ProfilPASS ist ein Instrument, um das eigene Leben systematisch zu betrachten. Sie erfassen Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten und lernen, diese richtig einzuschätzen.

Der ProfilPASS fragt nach Erfahrungen aus Familie, Freizeit, Arbeitsleben oder Ehrenamt, denn die gehören genauso zu Ihren Qualifikationsprofil wie die formalen Abschlüsse, die Sie in Form von Zeugnissen und Zertifikaten besitzen.

Mit der Arbeit am ProfilPASS finden Sie die Unterstützung, um Ihren besonderen Stärken auf die Spur zu kommen und neue Ziele zu finden. Unsere Fähigkeiten sind so vielfältig: Wir wenden sie täglich an – oft ohne es zu wissen! Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihr Können und planen Sie dann weitere Schritte.

Quelle und noch mehr informationen erhalten Sie hier: http://www.profilpass.de/fuer-nutzer-innen/ziele-nutzen/

Eine solche Begleitung kann als Einzelberatung oder innerhalb einer Grupe im Rahmen von speziellen ProfilPASS-Kursen stattfinden.

Interesse? Dann schreiben Sie mir eine Mail an  post@liane1.de

Übungsplatz, die zweite

Wie im letzten Beitrag gesehen, ist es auch für geübte Autofahrer nicht immer einfach, mit neuen Situationen umzugehen. Und wenn es nur die Tatsache ist, dass man bei einem  üblichen Vorgang plötzlich gefilmt wird. Und natürlich möchte man(n) gut dastehen.

Wenn wir das jetzt übertragen auf die Person, die einen auf dem Übungsplatz begleitet, können hier alte Probleme aufbrechen oder ganz neue Sichtweisen über das Verhalten in den Fokus kommen. Da habe ich schon spannende Geschichten gehört und früher auch selbst erlebt.

Für den Fall, das man von jemandem begleitet wird, der nicht zu viel Angst um sein Auto hat und man rechtzeitig korrigiert wird, kann das Üben auf dem Übungsplatz hilfreich sein. Wenn es aber mehr um das Fahrzeug als um den Lernprozess geht, dann weiß ich, dass es eher kontraproduktiv ist. Was im Alltag dann heißt, die nächste und manchmal auch die übernachste Fahrstunde ist man damit beschäftigt, denjenigen wieder an die Abläufe zu gewöhnen.

Für den Lernprozess heißt das Rückschritt. Und das ist oftmals sehr schade, denn in den meisten Fällen wäre es nach dem Lernplateau sicher nach oben gegangen. So ist meist ein Stillstand, wenn nicht sogar ein Rückschritt zu vermelden. Das ist schade. Und unnötig. Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht…

Immer wieder: Übungsplatz oder nicht?

Für manche Zeitgenossen ist es ein Zeitvertreib, Geld zu sparen. Es stellt sich die Frage, ob das auch beim Autofahren lernen nützlich ist?

Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die sich darauf berufen, das Lernen hätte nur so gut geklappt, weil sie vorher auf dem Übungsplatz geübt hätten. Die richtige Antwort ist: vielleicht! Auch er hat geübt – hat er gesagt. Guck selber 🙂

 

 

 

Rettungsgasse bilden

Am Freitag war ich auf der Autobahn unterwegs. Im Radio hörte ich, dass höhere Strafen beschlossen wurden, wenn keine Rettungsgasse gebildet wird. Das kann schon mal 200 Euro werden und Punkte geben. Ich bin bei jedem Stau oder stockenden Verkehr immer wieder an die rechts Seite gefahren. Es gab wenige, die dies auch taten.

Richtig ist: Die Auto Fahrenden auf der linken Spur fahren nach links und die, die auf dem rechten Fahrstreifen fahren, nach rechts. Egal ob ein, zwei oder drei Fahrstreifen an der rechten Seite sind. Links fährt links und rechts fährt rechts. Einfach oder?

Es ist schade, dass es erst mit drastischen Strafen gelingt, die „Einsicht“ der Menschen zu erreichen. Wobei das eher der Geldbeutel ist, der zu dieser Einsicht führt. Genau wie damals,
als die Menschen sich nicht angeschnallt haben und die Ausreden blühten. Erst als es an den Geldbeutel ging, schnellte die Anschnallquote auf fast 70 % nach oben!

Als ich dann zurück gefahren bin, fuhren schon viel mehr nach links und rechts, um die Rettungsgasse zu bilden. 200 Euro sind halt ein Argument…

 

Etwas zu einem Abschluß bringen

Der Abschlußtanz ist wie eine Präsentation der zuvor geübten Trainingsabläufe – ähnlich einer Prüfung. Auch hier ist wieder einiges zu lernen:

  • Auch wenn auf der bisherigen Bühne noch das Althergebrachte das Sagen hat, es kann sich jederzeit ändern, wenn man den ersten Schritt wagt.
  • Ein guter Einstieg ist wichtig.
  • Konzentration sorgt für einen guten Auftritt.
  • Man kann endlich zeigen, was man gelernt hat.
  • Manchmal denken Familienangehörige, man hätte das von ihnen „geerbt“. Training, Mutter, das ist das Ergebnis von geführtem Training!
  • Wenn es läuft, freuen alle sich.
  • Mit Unterstützung der Community geht es oftmals besser.
  • Ein neuer Zeitabschnitt beginnt und man traut sich auch die scheinbar „schweren“ Teile einer Präsentation zu.

Es gibt ein Sprichwort aus Afrika: „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.“ Es braucht einfach Training, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Weder Druck noch Streß noch Spannung können das Ergbnis beschleunigen, sondern eher nur verhindern.

Einen Erfolg teilen

Dieser Ausschnitt ist ein Beispiel dafür, wie es ist, wenn man

  • etwas gemeinsam schafft
  • den Zeitdruck aushält
  • nervös auf das Ergebnis wartet
  • und sich freut, wenn man es geschafft hat.

Jeder macht seinen Part, um dann gemeinsam den Erfolg einer Komposition zu erleben.

Klar, es geht auch um Selbstliebe und den Weg dahin zurück. Um Streß und Hoffnung. Um Unsicherheit und die Überwindung dessen. Also um Leben mit allen Höhen und Tiefen. Das
ist es, was den Menschen ausmacht. Nur der ist eine Siegerin, ein Sieger, der einmal mehr aufsteht als er zu Boden gegangen ist.

Die Macht unseres Unterbewusstseins

Die wahre Kunst in meiner Ausbildungsmethode ist es, das Unterbewusstsein zu benutzen, um schneller ans Trainingsziel zu kommen. Und das auch noch streßfrei für beide: Fahrlehrerin und Fahrschülerin, für Fahrschüler. In einem genau ausgetesteten Ablauf werden im Bewusstsein und nebenbei im Unterbewusstsein neue neuronale Verbindungen gelegt. Diese werden dann in den weiteren Fahrstunden gestärkt.

Neben anderen haben mir die Ausführungen von Dr. Bruce Lipton erklärt, warum gewisse Dinge in meinem Ausbildungsplan funktioniert haben. Manchmal habe ich Bücher gelesen und Dinge daraus gezogen und ins Auto gebracht. Manchmal habe ich Dinge getan, von denen ich wusste, dass sie funktionieren. Später in einer Weiterbildung habe ich dann den Namen, die Methode, den Hintergrund dafür erfahren, warum es so ist.

Das Video geht knapp 25 Minuten und ich schaue es mir immer wieder mal an. Es bringt mich in unruhigen Zeiten wieder auf den Boden der Tatsachen. Und es zeigt, wie genial unser Körper einfach ist. Deshalb kann ich auch immer wieder sagen: Der Körper lernt schneller als der Kopf. Das habe ich jeden Tag im Fahrschulauto gesehen.

Kommunikation im Auto

Der Klassiker in der Kommunikation ist Friedemann Schulz von Thun mit dem 4-Ohren-Modell und dem Beispiel: „Die Ampel ist grün!“

Hier dazu ein Erklärungsvideo:

Ähnlich dem Satz „Die Ampel ist grün!“ gibt es in der Führerscheinprüfung Sätze wie diese, die ich alle schon selbst in der Prüfung gehört habe:

  • „Hier kann man 50 fahren.“
  • „Wir fahren geradeaus.“
  • „Fahren Sie so, wie sie es gelernt haben.“
  • „Wir fahren nicht geradeaus.“
  • „Wir wollen nicht in eine gesperrte Straße fahren.“

Gerade die beiden letzten Sätze sind sehr ungünstig für das Unterbewusstsein. Das kann nämlich „nicht“ nicht verstehen und macht erstmal das, was es nicht soll. Leider wird das bei den Ansagen der Prüfer oftmals nicht berücksichtigt. Ich denke nicht, dass die Prüfer das für extra machen.